Herzlich willkommen im Literaturhaus Wuppertal

Im Jahr 2022 kann das Literaturhaus Wuppertal auf 25 Jahre erfolgreiche Vereinsarbeit zurückblicken, auf 22 Jahre in seinen Räumlichkeiten am Haspel und auf 16 Jahre mit dieser Website. Ein Anlass zum Feiern – das haben wir vor. Aber auch zum Renovieren sicherlich ein Grund: Einiges soll neu bedacht und erneuert werden.
Dies wollen wir aber nicht alleine tun: Wir möchten Sie einladen zur Mitarbeit und Mitgestaltung, sei es als Vereinsmitglied oder Interessierte, Literaturschaffende und Literaturliebende. Nehmen Sie gerne Kontakt auf.

Dr. Matthias Rürup (für das gesamte Team des Literaturhauses)

26.05.2022
neolith-Textwerkstatt findet ein neues Zuhause im Literaturhaus
Als erste Nutzer:innen der neuen, zusätzlichen Räumlichkeiten des Literaturhauses Wuppertal im Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium (WDG) ist nun die neolith-Textwerkstatt ‚eingezogen‘. Jeden Mittwochabend ab 19:00 Uhr treffen sich literarisch Schreibende in den Quartierräumen des WDG, um über neue Texte im Entstehen zu diskutieren. Das Literaturhaus bietet damit diesem schon mehrere Jahre bestehenden Projekt ein neues Dach zwischen Universität (an der es entstanden und weiterhin vor allem Zuhause ist) und Innenstadt – fussläufig schnell über die B7 zum Luisenviertel. Offen ist die Textwerkstatt für interessierte Schreibende. Für weitere Informationen und Kontakt ist eine E-Mail an neolith@uni-wuppertal.de empfohlen.

11.05.2022
Wir gratulieren: Michael Zeller erhält den Georg Dehio-Buchpreis 2022
Das Deutsche Kulturforum östliches Europa verleiht dem Wuppertaler Autor Michael Zeller den Hauptpreis des Georg Dehio-Buchpreises 2022 für sein literarisches Gesamtwerk. Darüber informiert das Deutsche Kulturforum in einer Pressemeldung. Das Literaturhaus Wuppertal freut sich mit Michael Zeller über diese verdiente Auszeichnung und gratuliert!


01.06.2022 - 19:30 Uhr
Ein Raum für Literatur: Lasst ihn uns füllen!

Im Dezember 2021 mussten wir die Veranstaltung corona-bedingt verschieben, jetzt holen wir sie nach!
Das Literaturhaus Wuppertal lädt zu einem offenen Austausch-Abend. Was kann oder sollte ein Literaturhaus für ein Ort sein? Konkret soll es um die Räume gehen, an dem wir an diesem Abend sind: die Quartierräume des Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasiums. Lernen Sie mit uns diesen Ort kennen und entscheiden Sie mit, was hier in Zukunft literarisch Anregendes geschehen wird und dadurch auch, wie sich – nicht nur hier – das Literaturhaus Wuppertal in Zukunft entwickelt.

13.06.2022 - 19:30 Uhr
Werkstatt-Lesung des VS Wuppertal 2022 (Zweiter Termin)

Am ersten Montag-Abend im Juni lädt der VS Wuppertal zu seiner zweiten Werkstattlesung im Jahr 2022.
Diesmal geben Sibyl Quinke, Torsten Krug und Lorina Losch Einblick in ihre noch unvollendeten bzw. unpublizierten Arbeiten und laden das Publikum zum Austausch über die noch im Entstehen begriffenen Werke ein.
Moderiert wird die Veranstaltung – die erstmals in den Quartierräumen des Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasiums als weiteren Veranstaltungsort des Literaturhaues stattfindet – von Dieter Jandt.

23.06.2022 - 19:30 Uhr
HörenSagen: Ein Abend mit Özlem Özgül Dündar

Özlem Özgül Dündar eröffnet mit ihrem Hörspiel "türken, feuer" die neue Literaturhaus-Veranstaltungsreihe HörenSagen. Wir wollen gemeinsam Auszüge hören und ins Gespräch kommen: Über das uns an- und nahegehende Thema Fremdenfeindlichkeit und Rassismus, aber auch über Möglichkeiten und Grenzen der literarischen Auseinandersetzung mit dem Schrecken.
Mit ihrem Hörspiel "türken, feuer", das 2020 den Preis Hörspiel des Jahres erhalten hat, lotet Özlem Özgül Dündar diese Grenzen aus - wie die Jury betont: "In einer Sprache, deren poetische Bilder so dosiert und präzise sind, dass sie das Geschehen [des Solinger Brandanschlag im Mai 1993] mit einem Höchstmaß an erschütternder Intensität vergegenwärtigen."

07.07.2022 - 19:30 Uhr
Dominik Dombrowski & Sabine Scho: Brotjobs & Literatur

Dass die Literatur, die wir gerne lesen oder hören, erst einmal aufgeschrieben werden musste, ist selbstverständlich. Und auch, dass das sicher Zeit und Mühe gekostet hat und entsprechend honoriert werden muss. Oder müsste! Denn andererseits ist ebenso selbstverständlich, dass die meisten Autor:ninen nicht von ihrem literarischen Schreiben leben können. Es braucht zusätzlich einen Brotjob, ein Arrangement zwischen kreativer Absonderung und tagtäglichem monetären Bedarf.
Was das praktisch heißt, darin geben Dominik Dombrowski (Bonn) und Sabine Scho (Berlin) an diesem Abend Einblick - als etablierte, vielfach ausgezeichnete Autor:innen mit aktuellen Essays zum Thema.

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