Der Verein

1997 wurde in Wuppertal das "Else Lasker-Schüler-Haus" gegründet, ein Ort für die Literatur. Im Jahr 2005 wurde das Haus umbenannt in "Literaturhaus Wuppertal e.V."
Unser Motto fanden wir bei Else Lasker-Schüler:
"Ich streite für mich und alle Dichter, vor allen Dingen für die Dichtung."


Seit 2000 hat das Literaturhaus eine feste Adresse in den historischen Haspel-Häusern. Dort finden regelmäßig Lesungen, Vorträge, Werkstattgespräche, musikalisch-literarische Soireen statt. Die Gäste kommen aus der Stadt, der Region und aus dem In- und Ausland.
Die Liste der Gäste, die bislang gelesen, vorgetragen, musiziert oder erzählt haben, ist lang. Prominente sind darunter und Musiker, literarische Debütanten, arrivierte Autorinnen und Autoren, Regisseure und Intendanten: Andrzej Szczypiorski, Eugen Gomringer, Gerlind Reinshagen, Michael Kumpfmüller, Barbara Köhler, Carola Stern, Helma Sanders-Brahms, Barbara Nüsse, Mechthild Großmann, Hanna Marron, Cornelia Froboess, Ingrid Noll, Michael Zeller, Hermann Schulz, Karl Otto Mühl, Hansgünther Heyme, Fritz Beer, Eugen Egner, Anna Badora, Judith Kuckart, Prof. Dr. Joseph Anton Kruse sowie Lutz Seiler, Jan Wagner, Ursula Krechel (die alle drei den Deutschen Buchpreis bekommen haben) und viele andere, vor allem auch Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die in Wuppertal leben.

Das Literaturhaus Wuppertal e.V. hat das Projekt "Schulhausroman" in Wuppertal eingeführt und wurde dafür 2009 mit dem Preis "Deutschland – Land der Ideen" ausgezeichnet. 

Die erfolgreiche Reihe "kunsthochdrei", in Zusammenarbeit mit dem Von der Heydt-Museum und der Musikhochschule Köln/Standort Wuppertal, geht auf die Idee und Initiative des Literaturhauses Wuppertal e.V. zurück.

Zum dritten Mal findet in diesem Jahr (2016) die "Literarische Teezeit"  im Skulpturenpark Waldfrieden statt – eine Kooperation des Literaturhauses (das für das Programm verantwortlich zeichnet) und dem Skulpturenpark Waldfrieden Tony Cragg.